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Frauen finden neue Sinnlichkeit

Uneheliche Pflichten

von Audrey de Corenne (Autor:in)
2016 87 Seiten

Zusammenfassung

Kurzbeschreibung

Veronika, 45, Lustsklavin
Die erfolgreiche Verkaufsleiterin Veronika ist 45 und vermisst in ihrem Leben Leidenschaft und Aufregung. Deshalb lässt sie sich auf eine Verabredung mit einem dominanten Mann ein, den sie im Internet kennen lernt. Prompt findet sich Veronika in einem SM-Swingerclub wieder und erlebt für sie bis dahin Unvorstellbares ?

Ediths Erwachen
Nach ihrer Scheidung ist die 49-jährige Edith zutiefst verunsichert und fühlt sich allein und unattraktiv. Ihre lebensfrohe Freundin Margit ist da ganz anders und nimmt Edith mit auf die Pirsch ? und plötzlich eröffnet sich ihr eine für sie völlig neue, sinnliche und aufregende Welt.

Heugeflüster
Die aufregend gebaute Sigrun ist Anfang 40 und führt eine kleine Ferienpension in Bayern. Ihr Ehemann ist schon lange nicht mehr an ihr interessiert, aber sie hat schnell Ersatz gefunden ? und so wird nicht nur die Arbeit auf dem Hof schweißtreibend ?

Regenlust zu dritt
Anita trifft eine alte Freundin wieder und wird prompt zu deren Party eingeladen. Dort lernt die 39-Jährige nicht nur einen aufregenden Mann kennen - auch an ihrer Freundin entdeckt sie plötzlich eine ganz neue Seite ?

Leseprobe

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Impressum

 

Uneheliche Pflichten

erotische Erzählungen von

Audrey de Corenne

Cover-Foto: Karnauhor/stockfoto 2016

Cover-Design: Thomas Bedel

© 2016 by Booksell Verlag eine Marke der ProCon Lang GmbH - All rights reserved

www.booksell-verlag.de

ISBN: 978-946346-48-7

Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jegliche Vervielfältigung und Verwertung ist nur mit Zustimmung des Verlages zulässig. Das gilt insbesondere für Übersetzungen, die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen sowie für das öffentliche Zugänglichmachen z.B. über das Internet.


Inhalt

 

Titel

Impressum

Inhalt

Vorwort

Veronika, 45, Lustsklavin

Ediths Erwachen

Heugeflüster

Regenlust zu dritt

Veronika, 45, Lustsklavin

 

Veronika legte den Telefonhörer auf und vergrub für eine Sekunde das Gesicht in ihren Händen. Sie atmete tief ein und aus, dann wieder ein. Mit einem Ruck erhob sie sich und ging in ihr Vorzimmer.

„Lena, sagen Sie Herrn Wewer, dass ich ihn sprechen möchte. Sofort.“ Veronika leitete den Verkauf eines mittelständischen Industrieunternehmens. Die Baubranche, in der die Firma tätig war, hatte eine gute Phase. Trotzdem war der Geschäftsführer alles andere als zufrieden mit dem, was er gerade von ihr gesagt bekommen hatte – und sie musste das wieder geraderücken. Und seinen Zorn aushalten, wenn sie es nicht schaffte.

Als Veronika endlich nach Hause fuhr, war sie müde, frustriert und voller Aggressionen. Nach ihrer Scheidung hatte sie sich mit Feuereifer in die Arbeit gestürzt – ihr privater Frust und ihre Wut hatten ihr die nötige Aggressivität für einen Karrieresprung gegeben. Aber jetzt, wo sie ihr Ziel erreicht hatte, war nur noch Leere da.

Veronika vermisste ehrliche Freundschaft, Gesellschaft, Entspannung, Zuneigung. Leidenschaft – vor allem diese, denn leidenschaftlicher Sex war schon lange nicht mehr Teil ihres Lebens. Sie wollte Spannung, Reiz und Aufregung. Ihre Ehe hatte zum Schluss nichts mehr davon gehabt, und eigentlich hatte es auch schon vor der Trennung noch nie so richtig geknistert – weder zwischen ihr und ihrem Mann noch mit irgendeinem der Männer vor ihm.

Ihr Aufstieg in der Firma machte es nicht leichter – in dem kleinen Ort kannte jeder jeden und sie musste durchaus etwas aufpassen, was sie tat und mit wem. In die nächste Kneipe gehen und sich abschleppen lassen war nicht drin, da musste sie schon etwas weiter weg nach einem Abenteuer suchen. Und sie war fündig geworden.

Vor einiger Zeit hatte sie sich an einem weinseligen Abend mit dem Usernamen Nike68 auf einer erotischen Dating-Seite angemeldet. Sie hatte ein wenig herumgeklickt und war schließlich auf ein Profil gestoßen, das sie neugierig, aber auch etwas beklommen machte.

„DOM, 50, sucht SUB. Ich will deinen Namen nicht wissen, ich will, dass du mir gehorchst. Ich will nicht dein Gesicht sehen, sondern nur, dass du mir Lust bereitest. Ich will dich formen und dich lehren, mir zu Willen zu sein und zu dienen.“

Veronika hatte hörbar ausgeatmet. Wow. Da wusste einer, was er wollte. Auch wenn es Veronika etwas verschreckte und sie sich eigentlich für zu anständig hielt, um auf so etwas zu antworten, ging ihr der Mann nicht aus dem Kopf. Sie suchte zwar weiter nach einem geeigneten Kandidaten, begann aber, sich den Mann vorzustellen. War er groß, stark, beeindruckend? Vielleicht war er gewalttätig und zügellos? War er ein armes Würstchen, das mal etwas zu sagen haben wollte, oder war er wirklich so charismatisch, dass eine Frau sich ihm bereitwillig unterwarf?

Plötzlich spürte Veronika ein Prickeln, das sie bestenfalls bei ihrem ersten Kuss gespürt hatte – sie hatte eine Nachricht in ihrem Postfach. Von ihm.

„DU! NIKE68, MELDE DICH SOFORT!“

Vor Schreck hatte sich Veronika auf der Stelle aus dem Portal ausgeloggt und sich vor dem nächsten Einloggen erst einmal mit ein paar Gläsern Roséwein Mut angetrunken. Dann ging alles sehr schnell – sie tauschten nur wenige Nachrichten aus und schon hatte sie eine Verabredung mit Dominus66. In einem Club, der ein ganzes Stück von ihrem Wohnort entfernt lag, würden sie sich heute treffen. Dafür hatte sich Veronika in einem Online-Erotikshop extra die Kleidung gekauft, die Dominus ihr beschrieben hatte – unter anderem eine Maske für ihr Gesicht. Das schien ihm am wichtigsten zu sein.

Unter der Dusche malte sich Veronika aus, wie Dominus sie später berühren würde. Wie er wohl aussähe, und was er wohl mit ihr machen würde. Kurz pochte es in ihrem Magen und ihr wurde ganz schwummrig vor Aufregung. Sollte sie wirklich? Aber ja, sagte sie sich.

Langsam rollte sie die schwarzen Seidenstrümpfe an ihren langen, schlanken Beinen hoch. Sie strich sie glatt und besah sich im Spiegel. In dem schwarzen Satinkorsett und dem knappen Minirock erkannte sie sich selbst kaum wieder. Ihre wohlgeformten Brüste wurden durch das Korsett prall nach oben gedrückt, der schimmernde Stoff des Rockes umspannte ihren fraulichen Hintern und ihre schmale Taille. Ein Schlitz an der Seite des Minis ließ den Blick auf die halterlosen schwarzen Strümpfe frei, ihre Füße steckte sie jetzt in geschnürten schwarzen Stiefeletten mit einem schwindelerregenden Absatz. Der reizvolle Gegensatz von streng und sexy würde seine Wirkung garantiert nicht verfehlen.

Veronika fuhr, einen langen Mantel über ihrer heißen Aufmachung, in die dreißig Kilometer entfernte Stadt, parkte ihr Auto im anonymen Bahnhofsparkhaus und ging den Rest des Weges zu Fuß.

Es war ein unscheinbares Gebäude, keine vulgären Leuchtreklamen weit und breit. Wäre der Name auf dem diskreten Schild neben der Tür nicht gewesen, hätte sich in dem Haus auch eine Anwaltskanzlei befinden können, so seriös wirkte das Ganze. Man lebte hier offenbar nicht von Laufkundschaft, sondern von Stammkunden.

Sie trat ein, ihre Maske noch in der Tasche verwahrt. Eine Empfangsdame lächelte sie hinter einer schwarzen Federmaske an. „Bitte sehr?“ Veronika stammelte. „Ich … äh … ich bin Nike68.“

„Guten Abend. Ihr Clubbeitrag für Gäste ist bereits bezahlt. Bitte gehen Sie da hinein.“ Sie deutete auf eine Tür links. „Dort können Sie sich umziehen. Sie können alles einschließen, ich verwahre den Schlüssel für Sie. Durch die schwarze Tür gelangen Sie dann in den Salon.“

Veronika klopfte das Herz von der Magengrube bis zum Hals, als sie, verfremdet mit einer seidenen schwarzen Maske den Salon betrat. Die Eindrücke überwältigten sie regelrecht.

Alle hier waren maskiert. Bestimmt zehn, fünfzehn Männer und Frauen, manche in Leder, Latex, Spitze, manche nackt – zumindest bis auf wenige Metallinstrumente oder Lederfesseln an ihren Körpern. Eine Frau trug oberschenkelhohe Stiefel mit extrem hohen Absätzen und eine Maske. Ihre Brüste waren wie kleine, köstliche Äpfel, ihre Scham rasiert. Sie war scheinbar um einiges jünger als Veronika. Ansonsten trug sie nur noch ein Metallhalsband um ihren Hals – breit und mit einem Ring wie bei einem Sklaven daran, aus golden schimmerndem Metall. Im Ring war eine Kette eingehängt, deren anderes Ende ein Mann in der Hand hielt. Er unterhielt sich mit einem anderen maskierten Mann in einer knappen Lederhose und war ganz offensichtlich ihr Dom. Großzügig ließ er ihr die Kette etwas länger, damit sie ihm von der Bar in einer Ecke des Raumes ein Glas Whisky holen konnte. Veronika beobachtete fasziniert, wie sie zurückkehrte, sich verbeugte und dem Mann den Whisky kredenzte, indem sie ihm das Glas auf der offenen Hand balancierend darbot. Er nahm es und trank, ohne sie eines Blickes zu würdigen.

Veronika betrachtete die Szene, roch den Alkohol in der Luft und die unterschiedlichen Parfums und Colognes. Sie betrachtete die zur Schau gestellten Körper und verspürte plötzlich eine Sehnsucht nach Sex, wie sie sie schon lange nicht mehr gehabt hatte.

Jemand trat von der Seite an Veronika heran. Sie zuckte zusammen, als er sie ansprach.

„Nike68?“ Sie sah ihn an und nickte. Er war nicht groß, aber drahtig, recht sportlich und nicht gerade unattraktiv. Eine schlichte schwarze Ledermaske über den Augen, nackter, muskulöser Oberkörper. Er hatte etwas dunkelbraunes Brusthaar mit ein bisschen grau darin und trug einen schwarzen Slip mit feinen, silbrigen Streifen an den Seiten – nicht protzig, nicht zu bizarr. Der Inhalt des Slips schien auch nicht verachtenswert zu ein.

Er bedeutete ihr, mit in einen Nebenraum zu kommen. Als die Tür ins Schloss gefallen war, wurde Veronika leicht panisch.

„Du bist zum ersten Mal in einem solchen Club?“, fragte er. Seine Stimme klang freundlich, angenehm tief. „Ja. Ich …“ – „Wenn du es dir anders überlegst, dann ist das kein Problem. Ich zeige dir, was wir hier tun können, und ich sage dir gleich, ich will Sex. Ich benutze Kondome, also mach dir darum keine Sorgen. Aber ich stehe auf diese Dom/Sub-Spiele, und ich benutze gerne Rohrstock und Paddel. Willst du es versuchen?“ „Ich … ja. Ja, warum nicht.“ – „Wenn es nicht mehr geht, sagst du ‚Rot‘. Das ist für den Anfang am einfachsten. Ich höre dann sofort auf – das ist das Safeword. Okay?“

Veronika nickte.

„Von jetzt an wirst du mir mit ‚Ja, Master‘ oder ‚Nein, Master‘ antworten. Wenn du es vergisst, wirst du bestraft.“

„Ja, Master.“ Das fühlte sich seltsam an. Seltsam erregend. Ja, es erregte sie eindeutig.

„Folge mir!“ Er ging durch eine zweite Tür im Raum und sie gelangten in einen Gang, von dem viele weitere Türen abgingen. Veronika folgte ihm zur letzten Tür an der linken Seite. Er schloss auf und ließ sie eintreten.

Wow.

Das Zimmer war ganz in schwarz und silbergrau gehalten, an den Wänden hingen Peitschen, Paddel und Lederfesseln. An der linken Wand stand ein breites Bett aus schwarzem Holz, bezogen mit einem ebenso schwarzen Laken – keine Kissen. Haken und Halterungen aus Metall schimmerten am Kopf- und am Fußende. Rechts stand eine mit Leder bezogene Liege, ausklappbar und mit Halterungen für die Beine. Man roch das Leder, außerdem ein aphrodisierendes Raumparfum – und ein bisschen Desinfektionsmittel.

Ein schwarzer Pranger aus Holz und mehrere geschlossene Schränke in silbergrau machten das Ambiente komplett. Veronika rauschte das Blut in ihren Ohren.

„Nike ist kein Sklavenname. Es ist der Name einer Göttin. Ich werde dich Nikola nennen, und für deine Anmaßung, einen Götternamen zu benutzen, wirst du eine Strafe bekommen. Aber zuerst hol mir etwas zu trinken. Hol mir Wein!“

Dominus zeigte auf einen Schrank, und Veronika öffnete ihn. Viele Flaschen standen dort, Gläser und Becher, ein Cocktailshaker, was auch immer man wollte – man konnte es hier trinken. Sie suchte ein Glas und goss einen trockenen Rotwein ein. Alle Männer, die sie kannte, wollten am liebsten trockene Weine und am liebsten rot. Also brachte sie Dominus diesen Wein.

Wie sie es von der Sklavin im Salon gesehen hatte, kredenzte sie Dominus, der inzwischen neben dem Bett stand und ein Lederpaddel von der Wand nahm, seinen Wein.

Der Mann nahm das Glas und griff Veronika grob an den Hals. Sie würgte.

„Habe ich ‚Rotwein‘ gesagt!?“ „Sie haben mir gar nichts ... aaaah!“ Er drückte heftiger zu.

„Was habe ich dir beigebracht!?“

„Nein, Master!“ Veronika bekam kaum noch Luft.

Dominus hielt ihr Kinn hoch. „Mund auf!“

Veronika öffnete ihren Mund, und er goss ihr den Wein komplett in den Mund. Veronika schluckte schnell, um nicht zu ersticken, konnte aber nicht verhindern, dass etwas Wein ihren Hals und ihr Dekolleté hinunterlief. Das Korsett bekam feuchte, nach Alkohol riechende Flecken.

„Hier!“ Er warf das Glas vor ihr auf den flauschigen silbergrauen Teppich. „Hol Wein! Weißen, trockenen Wein!“ – „Ja, Master.“ Veronikas Kopf fühlte sich etwas wattig an – den Wein so schnell trinken zu müssen war ihr direkt zu Kopf gestiegen. Sie holte das Gewünschte.

Als sie wieder vor ihm stand, ging Dominus langsam um sie herum

„Du lernst schnell.“ Er ergriff das Glas und nahm zwei große Schlucke. „Es gefällt mir, wie du servierst. Es gefällt mir nicht, wie du jetzt aussiehst. Zieh das Korsett aus!“

Veronika schluckte. Sie atmete tief ein und tat, wie ihr befohlen. Langsam lockerte sie die Schnürung etwas und öffnete dann an der Vorderseite Haken für Haken. Ihre Oberweite quoll heraus. Schließlich stand sie endlich mit nacktem Oberkörper vor ihm.

Er ging noch einmal um sie herum, betrachtete ihre schweren, üppigen Brüste und sie schienen ihm zu gefallen. Veronikas Beine in den schwarzen Strümpfen und den Stiefeletten und der knappe Slip machten ihn sichtlich an – den Mini hatte sie in weiser Voraussicht bereits im Umkleidezimmer ausgezogen. Er nahm einen weiteren Schluck Wein und stellte das Glas dann weg.

„Knie dich aufs Bett! Auf alle Viere – Kopf zum Kopfende!“

Veronika gehorchte. Ihr runder, knackiger Po reckte sich in die Luft, und ihre Brüste wogten unter ihr. Dominus griff ihr ans Gesäß. Sie zitterte unter seinem Griff, genoss die Kraft und Härte seiner Hand.

„Ich bin der Meinung, dass du für die Schweinerei mit dem Rotwein etwas … Züchtigung verdienst. Was sagst du dazu?“

Veronika fühlte sich ganz seltsam. Sicher, sie hatte einen Schwips. Aber die Art, wie dieser Mann mit ihr umging, machte sie ungeheuer an. Sie hatte die Verantwortung für das, was geschah, völlig abgegeben. Das war eine Abwechslung und sehr erleichternd für sie. Dass sie nicht wusste, wer er war und was er tun würde, war erregend. Sehr sogar. Dass er nicht wusste, wer sie war, war der Himmel. Und Lust verspürte sie auch. Lust darauf, herauszufinden, was denn in seinem Slip tatsächlich war, und welche Gefühle es ihr bereiten würde.

„Ja, Master“, sagte sie.

Dominus nahm zwei schwarze Ledermanschetten und befestigte Veronikas Handgelenke an den Haken des Bettes. Dann zog er ihren Slip aus, wobei er ihn im Eifer des Gefechts kaputtriss. Nackt und bloß bot sie ihm ihr Gesäß an. Veronika hatte sich ihre Scham rasiert. Sie war jetzt nackt bis auf die Strümpfe und die Stiefeletten – und natürlich ihre Maske. Sie fühlte sich wehrlos, aber auch wahnsinnig geil.

Ein Lederpaddel sauste mit kurzem Zischen auf ihre Pobacken nieder. Ein Klatschen, und ein stechender, aber erregender Schmerz durchschoss Veronikas Unterleib. Sie zuckte und stöhnte leicht, aber reckte ihr Gesäß sofort wieder nach hinten.

Zack!

Zack!

Zack!

Insgesamt zehn Schläge verpasste Dominus ihr, und sie spürte, wie ihre Scham brannte und pochte. Sie spürte das heftige Verlangen, gefickt zu werden. War es der Alkohol? Der Mann? Die Anonymität? Waren es die Schläge? Sie krallte sich in ihre Fesseln und stöhnte erregt. Veronika stütze ihre Stirn auf das kühle Leder, mit dem das Kopfteil des Bettes bezogen war.

Sie spürte, wie Dominus sich hinter sie kniete. Er befingerte erst ihr brennendes, rot angelaufenes Gesäß, dann wanderten seine Hände zwischen ihre Beine. Ihre erogene Zone war geschwollen und feucht. Seine Finger glitten in ihre Vagina. Veronika schoss es heiß durch alle Poren. Sie keuchte auf.

Er schob sich über sie, sodass sie sein Brusthaar auf ihrem Rücken spüren konnte, sein Atem an ihrem rechten Ohr. Er hatte seinen Slip inzwischen ausgezogen und sein Liebespfahl rieb hart an ihrer Vulva. Veronika wollte ihn in sich. Jetzt! Sofort!

„Ich werde dich jetzt nehmen. Ich werde dich ficken.“

Autor

  • Audrey de Corenne (Autor:in)

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